Lili

Unsere Tiere

Waldschildkröten Carmen und Rodriguez

Die Waldschildkröte stammt aus Südamerika, wo sie die immerfeuchten, aber auch die wechselfeuchten tropischen Regenwälder bewohnt. Man findet sie in Kolumbien, Venezuela, den Guayanas, Brasilien, Peru, Bolivien und Paraguay, aber auch auf der Insel Trinidad.

Die Fortpflanzungszeit fällt mit der Regenzeit zusammen. Das Weibchen legt  3 bis 6 hartschalige Eier, aus welchen nach ca. 100 bis 150 Tagen der Nachwuchs schlüpft, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die Tiere sind relativ leicht zu halten, wenn man ihnen entsprechende Temperaturen und Luftfeuchtigkeit bieten kann. Sie brauchen aber wegen ihrer Grösse viel Platz und wegen ihrer Lebhaftigkeit am besten ein grosses Freilandgehege. Die Waldschildkröte kann bis zu 70cm gross und 20kg schwer werden.  Wir füttern sie mit frischen Kräutern, Löwenzahn, Klee, Breitwegerich, sehr wenig Gemüse und Früchten.

Köhlerschildkröten

Ihren Ursprung haben diese Schildkröten in Südamerika, wo sie in den Subtropen wie auch in Savannengebieten leben. Die Fortpflanzungszeit fällt mit der Regenzeit zusammen. Das Weibchen legt  3 bis 6 hartschalige Eier, aus welchen nach ca. 100 bis 150 Tagen der Nachwuchs schlüpft, je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die Köhlerschildkröten brauchen ein subtropisches Klima und eine Badestelle. Sie kann bis zu 50cm gross und 20kg schwer werden.  Wir füttern sie mit frischen Kräutern, Löwenzahn, Klee, Breitwegerich, sehr wenig Gemüse und Früchten.

Chinesische Zwergwachteln

Die Chinesische Zwergwachtel ist mit ihrer Grösse von nur 15 Zentimeter der kleinste Hühnervogel der Welt. Als reine Bodenbewohner suchen sie den ganzen Tag Insekten und Sämereien. Dabei scharren sie vor allem mit ihrem Schnabel und nicht mit ihren Läufen, wie die meisten anderen Hühnervögel. Sie sind flugtauglich, jedoch keine guten Flieger. Werden sie aufgescheucht, fliegen sie panikartig weg. Daher bitten wir Sie, Rücksicht zu nehmen auf unsere kleinen Tropengarten-Bewohner.

Seidenhühner

Das Seidenhuhn ist in der asiatischen Literatur seit dem 13. Jh. nachweisbar und auch in Europa schon länger bekannt. Zumindest Vorläufer unserer heutigen Seidenhühner müssen bereits erheblich früher existiert haben, denn schon der griechische Philosoph Aristoteles (384–322 v. Chr.) erwähnte schwarze und weisse Hühner mit "Katzenhaar" aus dem Reich von Mangi, dem heutigen China. Das Seidenhuhn stellt demnach eine sehr frühe Haushuhnrasse aus dem ostasiatischen Raum dar. Über Händler wie Marco Polo wurde es schliesslich im Mittelalter als Kuriosität nach Europa eingeführt, wo es aufgrund seines feinen, daunigen Gefieders gar als Kreuzung zwischen Huhn und Kaninchen angepriesen worden sein soll.

Neben ihrer Verwendung als Ei- und Fleischlieferant werden die Hennen der Seidenhühner heute vor allem als Ammen zur Aufzucht von Enten- und Fasanenküken geschätzt. Die für Seidenhühner charakteristische blaue Haut schimmert oft noch leicht durch das seidige, daunenähnliche Deckgefieder, welches dieser Haushuhnrasse den Namen gegeben hat. Anders als die meisten Hühnervögel besitzen Seidenhühner fünf Zehen pro Fuss, wobei die Füsse ebenfalls befiedert sind.

Neben der weissen Variante werden auch schwarze, rote, gelbe, graue und blaue Farbschläge gezüchtet. Seidenhühner können aufgrund ihres feinen, fransigen Gefieders nicht fliegen, da die Federnfahnen nicht ineinander gehackt sind, d.h. keine zusammenhängende Feder bilden. Der Schaft der einzelnen Feder ist ebenfalls schlaff.

Im Tropenhaus Frutigen laufen die Seidenhühner in einem Teil der Papayaproduktion frei herum, wobei sie auch die Möglichkeit haben, sich in verschiedene Unterschlüpfe zurückzuziehen.